Die meisten gescheiterten Eröffnungen scheitern nicht am Essen, sondern an der Reihenfolge. Wer mit der Einrichtung beginnt, bevor das Konzept und die Zahlen stehen, verbrennt Geld. Hier die Reihenfolge, die in der Praxis funktioniert.
Bevor Sie an Stühle oder Logos denken: Was bieten Sie wem, warum bei Ihnen, und zu welchem Preis? Ein Konzept, das diese Fragen nicht in einem Satz beantworten kann, ist noch nicht fertig.
Lage, Frequenz, Wettbewerb – und eine Kalkulation, die auch bei schlechterem Wetter aufgeht. Lieber jetzt ein „Nein" als später eine Insolvenz.
Bankfähige Unterlagen, realistische Puffer, und ein Blick auf Förderprogramme. Wer hier sauber arbeitet, schläft später besser.
Konzession, Baurecht, Lüftung, Brandschutz – Behördenwege dauern. Wer sie zu spät startet, verschiebt die Eröffnung um Monate.
Jetzt – nicht früher – kommen Gewerke und Einrichtung. Mit klarem Zeit- und Budgetplan, sonst läuft beides aus dem Ruder.
Das knappste Gut. Recruiting früh starten, sauber einarbeiten, Standards von Tag eins setzen.
Erst im kleinen Kreis testen, Abläufe schärfen, dann groß eröffnen. Der erste Eindruck zählt doppelt.
Fazit: Die Reihenfolge ist kein Detail – sie ist der Unterschied. Wer Konzept und Zahlen zuerst klärt, baut auf festem Grund.
Klartext Gastronomie · Buch 2 · Der Turnaround-Fahrplan aus über 20 Jahren Praxis
Die Ursache für ein späteres Aus wird meist schon bei der Eröffnung gelegt: zu hohe Miete, zu dünne Kalkulation, kein Puffer. Im Buch sehen Sie dieselbe Strecke von hinten – woran Betriebe tatsächlich scheitern. Das ist die ehrlichste Checkliste vor dem Start.
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